FAQ – Fragen und Antworten

Viele Patienten stellen uns Fragen, deren Antwort auch für Sie hilfreich sein könnte.

Soll ich mir eine Brücke oder ein Implantat machen lassen?

Antwort:
An Hand eines Standardbeispieles: – ein fehlender Zahn innerhalb der Zahnreihe – soll Ihnen die beiden sinnvollen Therapiealternativen dargestellt werden. Diese beschriebene Situation kann sowohl mit einem Einzelzahnimplantat mit Krone als auch mit einer Brücke versorgt werden. Eine internationale Statistik aus dem Jahre 2006 gibt eine geringgradig höhere Haltbarkeit für die Implantatversorgung an.

Aus Gründen der Vergleichbarkeit der Kosten wird sowohl für die Einzelkrone über dem Implantat als auch für die Brücke die z.Zt. beste und vor allem gewebeverträglichste Materialvariante aus (metallfreier) Zirkonoxidkeramik angesetzt.

Selbstverständlich gibt es noch einige einfachere und damit preisgünstigere Alternativen.
Sie kommen deshalb nicht umhin, sich einen für Ihre spezielle Situation und Ansprüche individuellen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen.

Wieso muss ich bei adhaesiven Füllungen als Kassenpatient Zuzahlungen leisten?

Antwort:
Die für das Seitenzahngebiet geeigneten Füllungsmaterialien sind Amalgam, adhaesiver Kunststoff, Gold oder heute Keramik.

Die adhaesiven Kunststoff-Keramikmischungen sind heutzutage so haltbar, dass es nur noch bei sehr großen Füllungen notwendig sein wird, laborgefertigte Füllungsmaterialien (meistens Keramik) zu verwenden. Voraussetzung hierfür ist aber, dass der plastische Kunststoff sachgerecht verarbeitet wird. Da Kunststoffe beim Abbinden schrumpfen, muss durch eine Zeit- und kostenintensive Klebetechnik diese Schrumpfung verhindert werden. Das Füllungsmaterial wird dazu nach Ätzen und Bonden der inneren Zahnflächen in mehreren Schichten eingebracht werden. Nur so ist der Kunststoff dem Amalgam überlegen. Dieser zeitliche und materielle Aufwand (das Klebematerial zum Beispiel alleine kostet ca. 13000€/L.) muss Ihnen in Rechnung gestellt werden.

Wenn Sie gesetzlich versichert sind, erstattet Ihnen Ihre Krankenkasse die Kosten der Amalgamfüllung. Die Mehrkosten – so die gesetzliche Regelung- haben Sie selbst zu tragen.

Gibt es auch preiswertigen "Inlandszahnersatz"?

Antwort:
Ja, wir bieten in unserer Praxis 3 verschiedene zahntechnische Ausführungsqualitäten für Zahnersatz an:
Standard, Superior, Premium

Hierüber sollten Sie sich ausführlich in unserer Praxis – auch an Hand von Demonstrationsmodellen – beraten lassen.

Erhalte ich auch kostengünstigen Zahnersatz aus dem Ausland?

Antwort:
Im Prinzip ja, hierzu sollten Sie sich aber bei uns ausführlich über die möglichen gesundheitlichen Risiken beraten lassen.

Erhalte ich bei neuem Zahnersatz eine Garantie?

Antwort:
Ja, bei in unserer Praxis angefertigtem Zahnersatz, höherwertigerer Ausführungsqualität, erhalten Sie exklusiv in unserer Praxis eine längere Garantie.

Soll ich meine Amalgamfüllungen prophylaktisch ersetzen lassen?

Antwort:
Amalgam (auch altes sogenanntes gamma-2-Amalgam) bildet sofort eine Korrosionsoberschicht, die elektrischinert ist und deshalb keine Spannungsphänomene hervorrufen kann.

Beim Entfernen von Amalgam werden aber Dämpfe freigesetzt, die allerdings durch unsere Absaugungen gut abgesaugt werden. Zusätzlich kann -auf Ihren Wunsch- noch Kofferdam angelegt werden, um die Dampfbelastung nochmals zu reduzieren. Insofern sollten Sie eine prophylaktische Entfernung im Vorfeld im Einzelfall mit uns diskutieren.

Ein Grund könnte sein, dass Sie allgemeingesundheitliche Probleme dem Amalgam anlasten, oder der Verdacht auf eine Allergie besteht.

Prophylaxe – Erwachsene

Prophylaxe bedeutet: Vermeidung von Erkrankungen.

Karies und Parodontose (Parodontitis) sind vermeidbare Erkrankungen. Dies zeigen die vielen gesunden Gebisse derjenigen Jugendlichen, welche Errungenschaften der zahnärztlichen Prophylaxe in den letzten 10 Jahren zu ihrem Vorteil nutzen konnten.

Statistische Untersuchungen in der BRD belegen, dass der Zahnverlust durch Karies bis zum 35. Lebensjahr im Vordergrund steht. Mit zunehmendem Lebensalter rücken dann parodontale Ursachen an erste Stelle.

Viele Untersuchungen belegen, dass für Karies nicht nur der häufige Genuss von Süßigkeiten und/oder ungenügendes Zähneputzen alleine verantwortlich ist, sondern auch das Vorhandensein bestimmter Bakterien in geringen oder großen Mengen.

Ebenso spielen Faktoren innerhalb der Speichelzusammensetzung eine große Rolle für Ihr individuelles Risiko an Karies zu erkranken.

Bei parodontalen Erkrankungen kommen neben anderen Faktoren Bakterien und immunologische Vorgänge eine spezielle Bedeutung.

Das heißt also: neben den allgemeinen Maßnahmen zur Karies- und Parodontalprophylaxe wie: Putztechnik, Ernährung und zahnärztliche Prophylaxe spielt die Beurteilung des inidviduellen Risikos zukünftig eine immer bedeutendere Rolle.

Im Kampf gegen die gravierenden Zivilisationserkrankungen Karies und Parodontose muss auf zwei Ebenen vorgegangen werden:

  1. allgemeine Maßnahmen für alle Patienten
  2. bei Verdacht auf erhöhtes Risiko: Spezielle Maßnahmen zur Beurteilung des individuellen Risikos.

Bedenken Sie: Die Natur sieht von sich aus dem Verlust der Zähne vor. Diesen biologisch vorgegebenen Abläufen wollen Sie entgegenwirken. Es sine permanente Gegenmaßnahmen sowohl durch Sie als auch durch uns nötig. Wie viel jedoch gemacht werden muss hängt von Ihrem individuellen Risiko ab.

Was können Sie tun?

  • regelmäßige häusliche Pflege mit der Zahnbürste (am besten mit einer speziellen elektrischen Zahnbürste und Zahnseide oder Interdentalbürste bzw. Superfloss).
  • regelmäßige wöchentl. Fluoridierungs – Gel (z.B. Elmex Gelee)
  • bewusste Ernährung
  • regelmäßige Kontrollen bei uns in Abhängigkeit Ihres persönlichen Karies- und Parodontalrisikos

Was können wir tun?

  • Falls der Verdacht besteht, dass Sie an einem Kariesrisiko leiden, so sollte eine individuelle Kariesrisikokalkulation mittels eines bakteriologischen Speicheltests und darauf abgestimmte regelmäßige Kontrollintervalle durchgeführt werden.
  • Auf Initiale kariöse Läsionen können spezielle Desinfektionsmittel (z.B. EC 40) aufgetragen werden, die den Fortschritt der Karies verzögern oder sogar eine Remineralisation des Defektes bewirken können.
  • Minimalinvasive Technik
  • Hochwertiges Füllungsmaterial reduziert die Zahl der Wiederholungsfüllungen über die Jahre und schont somit mittelfristig gesunde Zahnsubstanz. Sie sparen dadurch langfristig erhebliche Behandlungskosten durch in der Folge nicht notwendige Kronen/Brücken oder Prothesen.

Besteht bei Ihnen eine parodontale Erkrankung – was wir schon frühzeitig erkennen werden, da wir routinemäßig beim Untersuchungsbefund den parodontalen Zustand erfassen. Es empfiehlt sich in Abhängigkeit des Ausprägungsgrades ein differenziertes Vorgehen.

Als minimale Maßnahme (die übrigens oft ausreicht die parodontale Erkrankung zu beherrschen) empfiehlt sich eine „ professionelle Zahnreinigung “, bei der neben anderen die erkrankten Zahnfleischtaschen gereinigt und curretiert werden.

Dadurch verschwindet die Initiale Erkrankung wieder; da die Zahnfleischtaschen sich aber erneut mit Tiefenzahnstein und Bakterien besiedeln ist eine „professionelle Zahnreinigung“ in diesen Fällen regelmäßig in individuell definierten Abständen notwendig.

Auf diese Weise können die meistens in der Folge schwerwiegenden parodontalen Erkrankungen frühzeitig ohne großen Aufwand abgefangen werden.

Erst therapieresistente Formen machen weitere Behandlungsmaßnahmen nötig; auf die aber an dieser Stelle nicht eingegangen werden muss.

Bei parodontalen Erkrankungen ist es notwendig in ca. 1 – jährigem Abstand einen Parodontalstatus mit Messung der Zahnfleischtasche durchzuführen, damit über einen längeren Zeitraum der Verlauf der Erkrankung beobachtet werden kann.

Plötzliche Verschlechterungen des parodontalen Zustandes lassen auf bakteriologische und immunologische Akutphasen schließen, gegen die schnell und effizient gegengesteuert werden muss.

Beachten Sie aber, dass ein Kampf gegen die Geißel Parodontalerkrankung ohne Ihr eigenes Hinzutun bei den häuslichen Maßnahmen letztlich nur eingeschränkten Erfolg zeigen wird.

Für noch offene Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Prophylaxe – Kinder bis 6 Jahre

Prophylaxe bedeutet: Vermeidung von Erkrankungen.

Karies und Parodontose (Parodontitis) sind vermeidbare Erkrankungen. Dies zeigen die vielen gesunden Gebisse derjenigen Jugendlichen, welche die Errungenschaften der zahnärztlichen Prophylaxe in den letzten 10 Jahren zu ihrem Vorteil nutzen konnten.

Statistische Untersuchungen in der BRD belegen, dass der Zahnverlust durch Karies bis zum  35. Lebensjahr im Vordergrund steht. Mit zunehmendem Lebensalter rücken dann parodontale Ursachen an erste Stelle.

Viele Untersuchungen belegen, dass für Karies nicht nur der häufige Genuss von Süßigkeiten und / oder ungenügendes Zähneputzen alleine verantwortlich ist, sondern auch das Vorhandensein bestimmter Bakterien in geringen oder großen Mengen. Ebenso spielen Faktoren innerhalb der Speichelzusammensetzung eine große Rolle für Ihr individuelles Risiko an Karies zu erkranken. Bei parodontalen Erkrankungen kommen neben anderen Faktoren Bakterien und immunologische Vorgänge eine spezielle Bedeutung.

Das heißt also: neben den allgemeinen Maßnahmen zur Karies- und Parodontalprophylaxe wie: Putztechnik, Ernährung und zahnärztliche Prophylaxe spielt die Beurteilung des individuellen Risikos zukünftig eine immer bedeutendere Rolle.

Im Kampf gegen die gravierenden Zivilisationserkrankungen Karies und Parodontose muss auf zwei Ebenen vorgegangen werden:

  1. allgemeine Maßnahmen für alle Patienten
  2. bei Verdacht auf erhöhtes Risiko: Spezielle Maßnahmen zur Beurteilung des individuellen Risikos.

Bedenken Sie: Die Natur sieht von sich aus dem Verlust der Zähne vor. Wenn Sie diesen  biologisch vorgegebenen Abläufen entgegenwirken wollen, so sind permanente Gegenmaßnahmen sowohl durch Sie als auch durch uns nötig. Wie viel jedoch gemacht werden muss hängt von Ihrem individuellen Risiko ab.

Was können Sie tun?

  • regelmäßige häusliche Pflege von klein an: Zähneputzen nach dem Essen und auch nach Genuss von Süßigkeiten.
  • regelmäßige = tägliche Fluoridierung mit spezieller Kinderzahncreme.
  • bewusste Ernährung: Vermeidung hoch aufbereiteter Nahrungsmittel aus industrieller Fertigung: Fertignahrung hat pro Gramm 1 kcal mehr Brennwert, da Zucker in großen Mengen als billiger Füllstoff beigemischt wird.
  • regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt: Ihr Kind soll sich an den Zahnarzt und an die „Gerüche“ in einer Zahnarztpraxis gewöhnen, ohne dass gebohrt werden muss. Sind später Behandlungsmaßnahmen nötig, besteht bereits ein Vertrauensverhältnis aufgrund dessen eine Behandlung erst möglich ist.
  • Ihr Ziel muss es aber sein, die Milchzähne Ihres Kindes kariesfrei zu halten.

Ein Kind bis 6 Jahre kann übrigens seine Zähne noch nicht alleine zuverlässig reinigen.

Was können wir tun?

  • Untersuchungen parallel zu den kinderärztlichen auch im zahnärztlichen Bereich.
  • Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu Ihrem Kind und beratender Beistand für häusliche Mundhygienemaßnahmen.
  • Regelmäßige Kontrollen; Frühzeitige „schmerzarme“ Therapie bevor die Karies sich zur Nervkammer vorgearbeitet hat.
  • Rechtzeitiges erkennen vermehrten Risikos gegebenenfalls Speicheltestung und abgestimmte Kontrollintervalle.

Für noch offene Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Prophylaxe – Kinder ab 6 Jahre und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr

Prophylaxe bedeutet: Vermeidung von Erkrankungen.

Karies und Parodontose (Parodontitis) sind vermeidbare Erkrankungen. Dies zeigen die vielen gesunden Gebisse derjenigen Jugendlichen, welche die Errungenschaften der zahnärztlichen Prophylaxe in den letzten 10 Jahren zu ihrem Vorteil nutzen konnten.

Statistische Untersuchungen in der BRD belegen, dass der Zahnverlust durch Karies bis zum  35. Lebensjahr im Vordergrund steht. Mit zunehmendem Lebensalter rücken dann parodontale Ursachen an erste Stelle.

Viele Untersuchungen belegen, dass für Karies nicht nur der häufige Genuss von Süßigkeiten und/oder ungenügendes Zähneputzen alleine verantwortlich ist, sondern auch das Vorhandensein bestimmter Bakterien in geringen oder großen Mengen.

Ebenso spielen Faktoren innerhalb der Speichelzusammensetzung eine große Rolle für Ihr individuelles Risiko an Karies zu erkranken.

Bei parodontalen Erkrankungen kommen neben anderen Faktoren Bakterien und immunologische Vorgänge eine spezielle Bedeutung.

Das heißt also: neben den allgemeinen Maßnahmen zur Karies- und Parodontalprophylaxe wie: Putztechnik, Ernährung und zahnärztliche Prophylaxe spielt die Beurteilung des inidviduellen Risikos zukünftig eine immer bedeutendere Rolle.

Im Kampf gegen die gravierenden Zivilisationserkrankungen Karies und Parodontose muss auf zwei Ebenen vorgegangen werden:

  1. allgemeine Maßnahmen für alle Patienten
  2. bei Verdacht auf erhöhtes Risiko: Spezielle Maßnahmen zur Beurteilung des individuellen Risikos.

Bedenken Sie: Die Natur sieht von sich aus dem Verlust der Zähne vor. Diesen biologisch vorgegebenen Abläufen wollen Sie entgegenwirken. Es sine permanente Gegenmaßnahmen sowohl durch Sie als auch durch uns nötig. Wie viel jedoch gemacht werden muss hängt von Ihrem individuellen Risiko ab.

Was können Sie tun:

  • regelmäßige häusliche Pflege Ihrer Zähne.
  • regelmäßige Fluoridierung gemäß Richtlinien der DGZMK.
  • bewusste Ernährung

Was können wir tun?

  • regelmäßige Kontrollen im Rahmen der individualprophylaktischen Untersuchungs- und Betreuungsprogramme. Indizes erlauben die Langzeitkontrolle der Effizienz eigener mundhygienischen Maßnahmen.
  • gegebenenfalls Versiegelung der Zahnfissuren in den Kauflächen der Seitenzähne.
  • Auf Initiale kariöse Defekte können spezielle Desinfektionsmittel (z.B. EC 40) aufgetragen werden, die den Fortschritt der Karies verzögern oder sogar eine Remineralisiation des Defektes bewirken können.
  • Mit Speicheltests lässt sich dann in speziellen Phasen z.B. beim Einstieg in die indiv. Prophylaxe mit ca. 6 Jahren, in der Pubertät und beim Abschluss des Individualprophylaxeprogrammes, das persönliche sich in diesen Lebensphasen ändernde Risiko beurteilen. In der Konsequenz kann man aus den Ergebnissen wiederum rechtzeitig gegensteuern.
  • minimalinvasive Füllungspräparationstechniken (ohne Bohrer) schonen besonders bei kleinen Defekten die füllungsnahe gesunde Zahnsubstanz, so dass die Füllungen als solche kleiner werden.
  • Höherwertiges Füllungsmaterial reduziert die Zahl der Wiederhohlungsfüllungen über die Jahre und schont somit mittelfristig gesunde Zahnsubstanz.

Für noch offene Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Für den Bereich Prophylaxe haben wir auch ein Video für Sie vorbereitet.

Röntgen - CT oder DVT?

Für Fragestellungen im Mund- Kiefer und Gesichtsbereich für den Knocherenen Bereich heute nur noch DVT! Beim DVT ist bei der neuen Gerätegeneration die Detailwiedergabe deutlich besser und die Strahlenbelastung ist 10x geringer.

3D Aufnahmen, welchen Benefit haben diese gegenüber konventionellen Röntgenbildern? Was sind die wichtigsten Indikationen für ein DVT?

Generell braucht nicht bei jedem Patienten ein 3 D Bild erstellt werden, da in den meisten Fällen in unserem Bereich ein normales Röntgenbild aussagekräftig genug ist. Diese Aufnahmen sollten digital sein, da hierbei die Strahlenbelastung nur ein ca. ein Viertel analoger Röntgenaufnahmen beträgt.

  • In manchen Fällen müssten zur Darstellung bestimmter Sachverhalte beim konventionellen Röntgen mehrere Aufnahmen in unterschiedlichen Darstellungen angefertigt werden, hier genügt beim 3 D Röntgen eine einzelne Aufnahme.
  • In der Implantologie ist die Darstellung aller 3 Ebenen (Höhe, Breite und Länge) von essentieller Bedeutung, da es nur so möglich ist, das Implantat in der jeweils besten und stabilsten Lageposition einzubringen. Zudem wird auf der Basis dieser Daten eine Bohrschablone erstellt, mittels der die geplante und gewünschte Implantat Position im Mund erst sicher gefunden werden kann.
  • Darstellung der Nasen- und Nasennebenhöhlen, Nerven, Knochendichten oder Lagen von Fremdkörpern sind eindeutig darzustellen.
  • Ausbreitung und Schweregrad von parodontalen Erkrankungen sind sicher darstellbar und die entsprechend richtige therapeutische Konsequenz ist auch für die Patienten eindeutig erkennbar.
  • Bei komplizierten Wurzelfüllungen lassen sich die einzelnen Wurzelkanäle und die zwingend notwendige Randdichtheit der Wurzelfüllung überprüfen. Dies ist für den Langzeiterfolg der Wurzelfüllung und damit für den Erhalt des Zahnes von entscheidender Bedeutung.

Wieso wird das 3D Röntgen nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

Der Leistungsbeschrieb dessen, was von den gesetzlichen Kassen erstattet wird, ist viele Jahre alt. Neue Technologien finden hier sehr schwer eine Aufnahme. Amalgamersatzmaterialien sind hier nur eines von vielen Beispielen

Strahlenbelastung beim Zahnarzt?

zwangsläufig erfordert eine moderne und erfolgreiche Zahnheilkunde, die sich den lebenslangenErhalt der Zähne zum Ziel gesetzt hat, die eine oder andere Röntgenaufnahme. Insbesondere setzen eine frühzeitige Kariesdiagnostik oder eine erfolgreiche Wurzelbehandlung ein Röntgenbild voraus.

Systembedingt erbringen Zahnärzte deshalb 36 % aller in Deutschland gemachten Röntgenbilder, sind aber nur mit 1% an der kollektiven, effektiven Dosis = Gesamtjahresexposition beteiligt; das ist diejenige Strahlenbelastung, der jeder Deutsche im Jahr infolge kosmischer, terrestrischer, medizinischer und Radonbelastung ausgesetzt ist.

Diese beträgt 4 mSv /y (Milli Sievert/Jahr) = 4/1000 Sv

Art der AufnahmeKonventionelle Aufnahme Dosis % Anteil an der Gesamt-jahresexposition
Zahnärztlicher Mundfilm 0,002 – 0,005 mSv 0,05 – 0,125 %
Orthopantomogramm(PSA); digital 0,02 mSv 0,5 %
DVT;3D Röntgen 0,06 mSv 1,5 %
Digitales RöntgenZahnärztlicher Mundfilm 0,0002 – 0,001 mSv 0,05 – 0,125 %

Bitte beachten Sie, dass wir in unserer Praxis ausschließlich digitale Röntgenbilder mit modernster Technik erstellen. Diese Serviceleistung ist für Sie kostenfrei.

Einige Zahlen zum Vergleich

Flugreise Frankfurt – New York 0,04 mSv
100 Stunden Bildschirmarbeit 0,025 mSv

 Für den Bereich Röntgen haben wir auch ein Video für Sie vorbereitet.

Zahnersatz: Wieso verwenden wir beim Zahnersatz keine Metalle mehr?

Zahnersatz: Wieso verwenden wir beim Zahnersatz keine Metalle mehr?

Besonders bei festsitzendem Zahnersatz (Kronen und Brücken) entsteht immer in Wechselwirkung zu anderen Metallen eine Differenz in den Spannungsreihen und somit zwangsläufig Korrosion. Die kann sich auch in Form von korrosionsbedingtem Mundgeruch äußern, welchen der Patient selbst- weil immer vorhanden- nicht wahrnimmt.

Dieses Problem besteht besonders bei den heute häufig verwendeten Nichtedelmetalllegierungen. Diese werden leider aus Kostengründen verarbeitet. In vergangenen Zeiten hat man Edelmetalllegierungen verarbeitet, die bei weitem nicht so korrosionsanfällig sind wie Nichtedelmetalle.

Glücklicherweise gibt es ca. der Jahrhundert- Wende einen Keramikwerkstoff namens Zirkoniumdioxyd. Dieser ist elektrisch, völlig inert, damit völlig korrosionsfrei und sieht zudem viel besser aus, da er zahnfarben ist.

Die Voraussetzung für die Verarbeitung von Zirkonkeramik ist allerdings die CAD/ CAM Technik. Wie überall gibt es hier auch gute und weniger präzise System.

Wir sind stolz darauf, in unserem Praxislabor für die Verarbeitung eine der 3 präzisesten Systeme, die derzeitig auf dem Markt sind, einsetzen zu können. Bei herausnehmbarem Zahnersatz lässt sich die Verwendung einer Nichtedelmetalllegierung leider noch nicht vermeiden.

Aus den geschilderten Gründen fertigen wir deshalb Vollkeramikteleskope an, die geschützt durch ein Reingold- Galvanosekundärteil mit dem Modellgussgerüst verklebt sind. Bestrebungen, dieses Gerüst in PEEK Kunststoff oder ähnlichem herzustellen, halten wir für noch lange nicht praxisreif.

CAD/ CAM was bedeutet das, und was kann man damit machen?

Der Begriff komm eigentlich aus der Industrie und besagt , dass ein Bauteil auf dem Bildschirm konstruiert wird (Computer added Design) und in der Folge von einer Maschine produziert wird(Computer added Manufacturing)

In vergangenen Tagen wurde beispielsweise eine Krone vom Zahntechniker auf einem Gipsmodell in Wachs modelliert, eingebettet und im Metall gegossen und ev. mit Keramik verblendet.

Mit dem CAD/ CAM System wird das Gipsmodell ein einem optischen Scanner eingescannt, die Krone wird dann auf dem Bildschirm konstruiert und anschließend mit einer 5 achsigen Fräsmaschine aus einem Block industriell gefertigten Zirkonkeramik herausgefräst.

Handelt es sich bei dem Endprodukt um ein Kunststoffteil, setzen wir in manchen Fällen auch statt der 5- achsigen Fräsmaschine auch einen 3D Drucker ein.

Worin besteht der Vorteil der CAD/ CAM Technik gegenüber der konventionellen Technik?

Die Präzision ist besser; das heißt, die Passgenauigkeit ist höher als bei der Gusstechnik.

Das verwendete Material wird nicht, wie bei der Guss Technik üblich, durch Erhitzen entmischt und verändert. Der Fräsvorgang verändert das industriell gefertigte Material in keiner Weise.

Es gilt keine Einschränkungen bei den verwendbaren Materialien. Von diversen Kunststoffen, Metallen, Titanlegierungen bis zu verschiedensten Keramiken ist alles entsprechend der gewünschten Indikation verwendbar.

3D Druck, was ist das und was kann man heute alles damit machen?

Ein 3 D Drucker wird in der Autoindustrie beispielsweise schon lange verwendet. Nachdem ein neues Auto als 3 D Datensatz fertig konstruiert ist, wird dieses „greifbar“ im 3D Druck in Orginalgröße gedruckt.

Wir setzen ebenfalls bei uns im praxiseigenen Zahntechniklabor die 3D Drucktechnik ein. Allerdings mit etwas kleineren Druckern!

Wir fertigen damit vorrangig Implantatbohrschablonen, individuelle Löffel, spezielle Aufbissschienen oder Provisorien.

Implantate: Ich habe nicht ausreichend Knochensubstanz für ein Implantat!

Implantate: Ich habe nicht ausreichend Knochensubstanz für ein Implantat!

Es ist ein völlig normaler Zustand, dass nach Extraktionen von Zähnen sich der Kieferknochen zurückbildet (und die Kieferhöhle sich vergrößert). Wenn nach Extraktionen der Zeitpunkt für eine Implantation überschritten ist, geht es mit dem Knochenangebot kontinuierlich abwärts.

Sobald ein Implantat in der fraglichen Region gesetzt ist, geht der Knochenabbau nicht weiter.

Ein Knochenabbau um ein Implantat- ähnlich einer Parodontitis- wird als Periimplantitis bezeichnet, ist pure Pathologie und hat mit der Fragestellung des Knochenangebotes nichts zu tun

Mittlerweile gibt es viele erprobte Techniken, verlorengegangenen Knochen wieder aufzubauen.

Insofern kann man sagen, dass ein Implantat eigentlich immer geht, man jedoch in komplizierten Fällen den benötigten Aufwand und die entstehenden Kosten im Vorfeld über das 3 D Röntgen genau einschätzen muss.

Implantate im Oberkiefer Seitenzahngebiet bei zu geringer Knochenhöhe und/ oder – breite?

Im Oberkiefer Seitenzahngebiet ist meist die Kieferhöhle der limitierende Faktor, welcher dafür verantwortlich ist, dass ein Implantat wegen zu geringer Knochenhöhe nicht ohne sogenannte augmentative Maßnahmen eingebracht werden kann. Die Techniken hierfür sind bewährt und erfolgreich.

Sie bestehen entweder in einer Anhebung des Kieferhöhlenbodens oder in einer absoluten Kieferkammerhöhung mit CAD/ CAM gefrästem Spenderknochen. Hier sollten Sie sich aber ausführlich beraten lassen. Wovon wir gar nichts halten sind die Disc Implantate, die einfach so in das Kieferhöhlen- Lumen eingebracht werden!!

Implantate bei herausnehmbarer oder festsitzender Versorgung, wo liegen die Risiken?

Ob Implantat oder natürlicher Zahn macht im Prinzip bezüglich der Risiken keinen wesentlichen Unterschied.

Eine wichtige Regel ist, dass bei festsitzendem Zahnersatz Implantate und eigene Pfeilerzähne nicht direkt verbunden werden dürfen.

Allgemein gilt, dass mit geringer werdender Pfeilerzahl (Zahnzahl) die Risiken für festsitzenden Zahnersatz steigen.Festsitzender Zahnersatz ist komfortabler, herausnehmbarer Zahnersatz hingegen ist leichter reparierbar bzw. erweiterbar.

Wir glauben, dass mit zunehmendem Lebensalter der Schwerpunkt auf der Reparaturfreundlichkeit und Erweiterungsfähigkeit liegen muss.

Wir denken, dass solche Fragestellungen nur in einem intensiven persönlichen Beratungsgespräch, entsprechend Ihren Bedürfnissen, geklärt werden können.

 

Wurzelbehandlungen: Risiken bei Wurzelbehandlungen:

Wurzelbehandlungen: Risiken bei Wurzelbehandlungen:

Zuerst einmal muss erwähnt werden, dass eine Wurzelbehandlung eine sehr komplexe und schwierige Maßnahme in der Zahnheilkunde ist.

Es muss im Prinzip sichergestellt dass alle Wurzelkanäle des Zahnes- hier gibt es eine Vielfalt auch an versteckten Kanälen, gefunden, aufbereitet und auch vollständig abgefüllt werden.

Ist dies nicht sichergestellt, verbleibt eine Restentzündung, also ein Pool von Bakterien, welche im ungünstigsten Fall ins Blut abgegeben werden können.

Die Wurzelbehandlung ist in einem solche Fall mittelfristig nicht erfolgreich und der Zahn muss gezogen werden.

Langzeitrisiken von wurzelgefüllten Zähnen bestehen in Verfärbungen oder auch in einer Versprödung des Zahnes infolge fehlender Blutversorgung. Infolge dessen treten relativ häufig nach einigen Jahren sogenannte Längsfrakturen auf, also Spaltungen des Zahnes in Längsrichtung. Auch ein solcher Zahn ist nicht mehr zu erhalten.

Diesem Längsfrakturrisiko versuchen wir frühzeitig durch adhaesive, geklebte Stiftaufbauten entgegen zu wirken.

Wieso eine DVT Aufnahme nach der Wurzelbehandlung?

nur mittels des 3D- Röntgens ist der Bereich der Wurzelspitzen in seiner gesamtem Vielfalt darstellbar und nur so kann man prüfen, ob die Wurzelbehandlung vollständig abgefüllte Wurzelkanäle hinterlassen hat.

Wurzelspitzenresektionen, braucht man das heute noch?

Jein!

Heute weiß man, dass eine Entzündung an der Wurzelspitze von alleine weggeht, wenn der Wurzelkanal sauber aufbereitet wird und nach ordentlicher Desinfektion ordentlich abgefüllt wird.

Ist jedoch ein Stiftaufbau und oder eine Krone auf dem Zahn, ist eine Revision des/der Wurzelkanäle manchmal nicht möglich.

Hier hat die Wurzelspitzenresektion noch ihre bescheidene Indikation.

Prophylaxe: Professionelle Zahnreinigung: unnötige Maßnahme?

Prophylaxe: Professionelle Zahnreinigung: unnötige Maßnahme?

Diese Aussage kam vor einiger Zeit aus der Feder des medizinischen Dienstes der Krankenkassen.

Da professionelle Zahnreinigungen (insbesondere zur Parodontalprophylaxe) in den Praxen stark nachgefragt sind, anderseits aber die gesetzlichen Krankenkassen- im Gegensatz zu den privaten Versicherern- keine Zuschüsse hierzu zahlen wollen, wird versucht, die Diskussion auf dieser Ebene zu führen.

In der Realität ist die professionelle Zahnreinigung der essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Rezidivprophylaxe bei parodontalen Erkrankungen bzw. für den Langzeiterhalt von Implantaten.

Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen: Soll diese über das 18. Lebensjahr hinaus weitergeführt werden?

Eigentlich nein!

Das von den Krankenkassen entwickelte Konzept für die Altersgruppe von 6- 18 Jahren ist speziell auf Kinder und Jugendlichen abgestimmt.

Der Prophylaxebedarf von Erwachsenen sieht anders aus! Hier sind vor allem individuelle und bedarfsabhängige Konzepte gefragt.

Parodontale Erkrankungen:

Wie geht man diese qualitätsgesichert an?

Eine langfristig erfolgreiche parodontale Therapie kann nur im Trias aus:

  • Individuelle Diagnosestellung und davon abhängiger Vorbehandlung
  • Eigentlicher Therapiephase
  • Individueller Nachsorgephase

Gesehen werden. Unser QM- System ist hier sehr hilfreich.

Was ist hier wichtig und was muss ich wissen?

In erster Linie kommt es darauf an, welche Erkrankungsursachen man in der Vordiagnostik eruiert werden können.

  • Sind Bakterien hauptursächlich, oder einen genetischen Disposition?
  • Welche Rolle spielt das Rauchen? Nicht jeder Raucher bekommt eine parodontales Problem.
  • Können Mundhygiene- Probleme ursächlich sein?
  • Oder reicht es einfach, die professionelle Zahnreinigung zu intensiveren?

Alternative Therapiemöglichkeiten: PDT (photodynamische Therapie) oder Laser?

Geht alles, aber nicht als Alleintherapie.

Muss ich unbedingt Antibiotika einnehmen?

 Nein!
Alles hängt vom Vorhandensein und von der Zusammensetzung der parodontalen Leitkeime ab.

Wie vermeide ich ein Rezidiv (Wiederaufflammen der parodontalen Erkrankung)?

Im Rahmen unserer Vorbehandlungsmaßnahmen werden Sie eingehend mit Ihrer individuellen Problematik vertraut gemacht.

In der Kombination von Ihrer häuslichen Maßnahmen und unseren bedarfsabhänigen Nachsorgetherapie- Konzepte kann eine Rezidiv vermieden werden.

Ich habe eine schwere Parodontitis. Was kann man tun?

Verantwortlich sind hier viele Faktoren, die es gilt, im Vorfeld abzuklären. Eine große Rolle spielt hier auch das Lebensalter!

Im Prinzip gilt dann das oben Gesagte.

Für den Bereich Prophylaxe haben wir auch ein Video für Sie vorbereitet.

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Zahnarztpraxis
Dr. Maurer und Kollegen

Tulpenweg 2
74321 Bietigheim-Bissingen
Tel: (0 71 42) 97 29 – 0
Fax: (0 71 42) 97 29 – 21
info@dr-r-maurer.de

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Praxiszeiten
Montag:
07.00 Uhr – 18.00 Uhr
Dienstag: 07.40 Uhr – 12.00 Uhr
und 14.00 Uhr – 19.00 Uhr
Mittwoch: 07.40 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag: 07.40 Uhr – 12.00 Uhr
und 14.00 Uhr – 19.00 Uhr
Freitag: 07.40 Uhr – 17.00 Uhr

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Auch außerhalb dieser Zeiten sind wir über unsere Notruf-Nummer für unsere Patienten erreichbar. Sonderbehandlungszeiten sind im Einzelfall für unsere Stammpatienten vereinbar.